Cross-Device-Tracking
Cross-Device-Tracking ist die Praxis, Aktivität über die mehreren Geräte einer Person hinweg, etwa Smartphone, Laptop und Tablet, zu einem einzigen Profil zu verknüpfen. Es kann deterministisch sein, mittels gemeinsamer Logins oder Identifikatoren, oder probabilistisch, indem Verknüpfungen aus gemeinsamen Netzwerken, Verhalten und korrelierten Signalen abgeleitet werden.
Wie Cross-Device-Tracking funktioniert
Deterministische geräteübergreifende Verknüpfung stützt sich auf starke gemeinsame Identifikatoren, meist ein authentifiziertes Konto, das auf mehreren Geräten genutzt wird. Wenn derselbe Login über Geräte hinweg auftaucht, lassen sie sich zuversichtlich einem Nutzer zuordnen, was die verlässlichste Form der Verknüpfung ist.
Probabilistische Verknüpfung erschließt Verbindungen ohne gemeinsamen Login, indem sie Signale wie eine gemeinsame Heim- oder Büro-IP-Adresse, überlappende Nutzungszeiten, ähnliches Verhalten und verwandten Netzwerkkontext korreliert. Kein einzelner Hinweis ist schlüssig, sodass der Ansatz viele schwache Signale zu einer Wahrscheinlichkeit kombiniert, dass zwei Geräte zu derselben Person oder demselben Haushalt gehören.
Da es getrennte Maschinen umspannt, die nur wenige gerätespezifische Fingerprint-Signale teilen, stützt sich Cross-Device-Tracking stark auf Netzwerk-, Verhaltens- und Kontokontext statt auf die hardwareverankerten Signale, die zur Wiedererkennung eines einzelnen Geräts dienen. Ohne einen gemeinsamen Identifikator ist es von Natur aus probabilistisch.
Warum Cross-Device-Tracking für die Betrugsprävention wichtig ist
Cross-Device-Tracking ist für die Betrugsprävention wichtig, weil raffinierte Akteure Aktivität bewusst über mehrere Geräte verteilen, um auf keinem einzelnen erkannt zu werden. Diese Geräte zu verknüpfen deckt koordinierte Machenschaften auf, etwa Betrugsringe, Multi-Accounting und von einem Zweitgerät aus inszenierte Kontoübernahme (ATO). Es hilft außerdem, ein vollständigeres Risikobild zu zeichnen, das eine gerätebezogene Sicht verpassen würde.
Wie TRACIO damit umgeht
TRACIOs Kernstärke ist die präzise gerätebezogene Identifikation, und seine Signale, einschließlich IP Intelligence und Smart Signals, liefern die Netzwerk- und Kontextbelege, die für die Zuordnung verwandter Geräte relevant sind. Wo ein gemeinsames Konto oder Netzwerk Sitzungen verknüpft, stützt dieser Kontext geräteübergreifendes Schließen, ohne Gewissheit zu überzeichnen. TRACIO behandelt solche Verknüpfungen als probabilistische Risikosignale statt als definitive Identitätsansprüche.
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