Cookieless Tracking
Cookieless Tracking ist die Wiedererkennung zurückkehrender Geräte oder Nutzer, ohne sich auf Browser-Cookies zu verlassen, typischerweise mittels Device-Fingerprinting und serverseitiger Signale. Es hat an Bedeutung gewonnen, da Browser Drittanbieter-Cookies einschränken und Nutzer sie routinemäßig löschen oder blockieren.
Wie Cookieless Tracking funktioniert
Statt einen Identifikator in ein Cookie zu schreiben, leiten cookiefreie Ansätze die Wiedererkennung aus Attributen ab, die Browser und Netzwerk ohnehin offenlegen. Clientseitiges Fingerprinting kombiniert Rendering-, Hardware- und Konfigurationssignale, während serverseitige Signale wie TLS- und HTTP-Verhalten Netzwerkkontext hinzufügen, der keinen Client-Speicher erfordert.
Diese Signale werden kombiniert und abgeglichen, oft mit toleranten, ähnlichkeitsbasierten Techniken, um ein Gerät über Besuche hinweg zu erkennen, obwohl nichts Beständiges darauf gespeichert wurde. Da die Identität jedes Mal neu berechnet statt aus dem Speicher gelesen wird, übersteht sie das Löschen von Cookies und private Browsersitzungen.
Cookiefreie Wiedererkennung ist von Natur aus probabilistisch und drückt ihr Ergebnis als Konfidenzniveau aus statt als gespeicherten, exakten Identifikator. Ihre Genauigkeit hängt von der Distinktivität und Stabilität der zugrunde liegenden Signale ab sowie davon, wie gut Drift durch Matching gehandhabt wird.
Warum Cookieless Tracking für die Betrugsprävention wichtig ist
Cookieless Tracking wird zunehmend unerlässlich, weil cookiebasierte Identifikation unter Datenschutzänderungen der Browser und dem leichten Löschen von Cookies erodiert – beides nutzen Betrüger aus. Identität aus Fingerprint- und Netzwerksignalen abzuleiten gibt Verteidigern einen dauerhaften Weg, zurückkehrende Geräte trotz dieser Grenzen zu erkennen. Genau diese Widerstandsfähigkeit macht es wirksam gegen Angreifer, die Cookies rotieren oder löschen, um neu zu erscheinen.
Wie TRACIO damit umgeht
TRACIO ist für cookiefreie Wiedererkennung gebaut und erzeugt aus 130+ Geräte- und Netzwerksignalen eine stabile Besucher-ID, statt sich auf gespeicherte Cookies zu verlassen. Das lässt es zurückkehrende Geräte selbst dann erkennen, wenn Cookies gelöscht oder blockiert werden, und durch private Browsersitzungen hindurch, und drückt Ergebnisse als konfidenzbewertete Identität aus. Der Ansatz ist darauf ausgelegt, wirksam zu bleiben, während sich die Cookie-Richtlinien der Browser verschärfen.
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