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Fingerprinting

Zeitzone- & Locale-Fingerprinting

Zeitzone- und Locale-Fingerprinting nutzt die konfigurierte Zeitzone eines Geräts, Sprachpräferenzen, Datums- und Zahlenformatierung sowie verwandte regionale Einstellungen als identifizierende und bestätigende Signale. Diese Werte spiegeln wider, wo und wie ein Nutzer sein Gerät eingerichtet hat, und sind besonders schlagkräftig, um Inkonsistenzen mit der Netzwerk-Geolokalisierung aufzuspüren.

Funktionsweise

Wie Zeitzone- & Locale-Fingerprinting funktioniert

Browser legen die Systemzeitzone, die geordnete Liste bevorzugter Sprachen und die Internationalisierungseinstellungen offen, die regeln, wie Datumsangaben, Zahlen und Währungen formatiert werden. Skripte lesen diese direkt aus, und die aufgelöste Zeitzone lässt sich über die Internationalisierungs-API präzise ermitteln.

Einzeln werden diese Werte von vielen Nutzern geteilt, doch die Kombination einer ungewöhnlichen Zeitzone mit einer bestimmten Sprachreihenfolge und einer Formatierungs-Locale fügt Entropie hinzu. Noch wichtiger ist, dass sie Kontext liefern, der gegen andere Signale wie den IP-basierten Standort abgeglichen werden kann.

Da ein Nutzer seine Zeitzone oder seine Spracheinstellungen selten ändert, sind diese Signale recht stabil. Ihr wesentlicher analytischer Wert liegt in Konsistenzprüfungen: Ein Browser, der eine Region meldet, während sein Netzwerkstandort eine andere anzeigt, ist eine klassische Anomalie.

Warum es wichtig ist

Warum Zeitzone- & Locale-Fingerprinting für die Betrugsprävention wichtig ist

Zeitzone- und Locale-Signale sind hochwirksam, um Umgehung aufzudecken, denn Betrüger, die über Proxys leiten, vergessen oft, die Geräte-Locale mit dem geliehenen IP-Standort in Einklang zu bringen. Ein Gerät, das eine Zeitzone angibt, während es aus einer nicht passenden Geografie verbindet, ist ein starker Betrugsindikator. Diese Signale treiben damit Geolokalisierungs-Konsistenzprüfungen an, die in vielen Risikomodellen zentral sind.

Mit TRACIO

Wie TRACIO damit umgeht

TRACIO nutzt Zeitzone und Locale unter seinen Gerätesignalen und paart sie mit IP Intelligence, um Diskrepanzen zwischen der angegebenen Region eines Geräts und seinem Netzwerkstandort zu erkennen. Solche Widersprüche werden über Smart Signals sichtbar gemacht, um die Risikobewertung zu informieren. Die Signale fügen der Gesamt-Besucheridentifikation zudem eine bescheidene Entropie hinzu, ohne für sich als eindeutig behandelt zu werden.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

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