Screen-Fingerprinting
Screen-Fingerprinting ist eine Technik, die Anzeigemerkmale wie Auflösung, Farbtiefe, Pixelverhältnis, verfügbare Bildschirmfläche und Multi-Monitor-Anordnung als identifizierende Signale nutzt. Während jeder einzelne Bildschirmwert häufig ist, fügt die Kombination mit dem Device-Pixel-Ratio und Viewport-Details einem Geräteprofil nützliche Entropie hinzu.
Wie Screen-Fingerprinting funktioniert
Browser legen Bildschirmeigenschaften über Standardobjekte offen, darunter Gesamtbreite und -höhe, die verfügbare Fläche ohne die System-UI, Farb- und Pixeltiefe sowie das Device-Pixel-Ratio, das CSS-Pixel zu physischen Pixeln in Beziehung setzt. Ein Skript liest diese Werte direkt und ohne spezielle Erlaubnis aus.
Displays mit hoher Dichte und Skalierungseinstellungen erzeugen distinktive Pixelverhältniswerte, und der Unterschied zwischen Gesamt- und verfügbarer Bildschirmfläche kann das UI-Chrome des Betriebssystems offenbaren. Auf manchen Plattformen fügen Informationen über mehrere Monitore oder die Ausrichtung weitere Details hinzu.
Bildschirmsignale sind mäßig stabil, können sich aber ändern, wenn ein Nutzer einen externen Monitor anschließt, die Skalierung anpasst oder ein Gerät dreht. Aus diesem Grund werden sie mit stabileren Signalen kombiniert und tolerant abgeglichen, statt als feste Identifikatoren behandelt zu werden.
Warum Screen-Fingerprinting für die Betrugsprävention wichtig ist
Screen-Fingerprinting fügt Entropie hinzu, die hilft, sonst ähnliche Geräte zu trennen, und kann Inkonsistenzen aufdecken, die typisch für gefälschte Umgebungen sind. Eine Konfiguration, die ein mobiles Gerät vorgibt, während sie eine Auflösung in Desktop-Größe meldet, oder ein Emulator mit unplausiblen Bildschirmmetriken wird leichter markierbar. Es ist ein leichtgewichtiger, aber nützlicher Beitrag zur cookiebasierungsfreien Geräteerkennung.
Wie TRACIO damit umgeht
TRACIO bezieht Anzeigemerkmale unter seine 130+ Signale ein und nutzt sie sowohl zur Distinktivität als auch für Konsistenzprüfungen gegen den angegebenen Gerätetyp. Da sich die Bildschirmkonfiguration mit externen Monitoren oder Skalierung ändern kann, wendet TRACIO tolerantes Matching an, sodass routinemäßige Änderungen die Wiedererkennung nicht brechen. Das Signal stützt die Gesamt-Identifikationskonfidenz, statt als eindeutiger Schlüssel zu dienen.
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