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Fingerprinting

Font-Fingerprinting

Font-Fingerprinting ist eine Technik, die bestimmt, welche Schriftarten auf einem Gerät installiert oder verfügbar sind und wie sie rendern, und die resultierende Liste sowie Metriken als identifizierendes Signal nutzt. Der jeweilige Satz an Schriftarten auf einem System spiegelt sein Betriebssystem, die installierte Software und Nutzeranpassungen wider, was das Font-Profil zusammen distinktiv macht.

Funktionsweise

Wie Font-Fingerprinting funktioniert

Eine gängige Methode misst die Abmessungen von Text, der in einer angeforderten Schriftart gerendert wird, im Vergleich zu bekannten Fallback-Schriften. Ersetzt der Browser durch eine Fallback-Schrift, unterscheiden sich die gemessene Breite und Höhe und offenbaren, ob die angeforderte Schrift vorhanden ist. Das Iterieren über eine große Liste von Kandidatenschriften baut ein Inventar des Installierten auf.

Neuere Ansätze nutzen schriftbezogene APIs oder Canvas-Textrendering, um nicht nur das Vorhandensein, sondern auch exakte Glyphenmetriken und Rasterisierung zu beobachten, die je nach Schriftversion und Rendering-Engine variieren. Die Kombination aus verfügbaren Schriften und ihrem gerenderten Erscheinungsbild ergibt ein reichhaltigeres Signal als eine einfache Installiert-oder-nicht-Liste.

Der Schriftsatz ist recht stabil, kann sich aber ändern, wenn Nutzer Anwendungen, Design-Tools oder Sprachpakete installieren, die Schriften mitbringen. Da Betriebssysteme charakteristische Standardschriften ausliefern, hilft das Profil außerdem, die Plattform abzuleiten, und liefert bestätigenden Kontext.

Warum es wichtig ist

Warum Font-Fingerprinting für die Betrugsprävention wichtig ist

Font-Fingerprinting trägt bedeutsame Entropie bei und hilft, Geräte zu unterscheiden, die denselben Browser und dasselbe Betriebssystem teilen, sich aber in der installierten Software unterscheiden. In der Betrugserkennung kann es Inkonsistenzen aufdecken, etwa ein Gerät, das vorgibt, eine bestimmte Plattform zu sein, während es Schriften offenlegt, die für eine andere charakteristisch sind – ein Kennzeichen von Spoofing. Es stärkt zudem die cookiebasierungsfreie Wiedererkennung, indem es eine Dimension hinzufügt, die schwer vollständig zu fälschen ist.

Mit TRACIO

Wie TRACIO damit umgeht

TRACIO behandelt das Profil der verfügbaren Schriften als eines seiner 130+ Signale und nutzt es sowohl zur Distinktivität als auch als Konsistenzprüfung gegen die angegebene Plattform. Da sich Schriftlisten ändern, wenn Nutzer Software installieren, verlässt sich TRACIO auf tolerantes Matching, sodass das Hinzufügen einer Schrift die Wiedererkennung eines zurückkehrenden Geräts nicht bricht. Das Signal speist die umfassendere Konfidenzbewertung, statt allein zu stehen.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

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